Archiv der Kategorie: Aktionen

BUNDESWEITER PIA-PROTEST am 4.11. um 18 Uhr!

Am Dienstag, den 4.11. wird es um 18 Uhr einen bundesweiten und verbändeübergreifenden PiA-Protest gemeinsam mit Psychologie-Studierenden geben, um auf die prekäre Lage der PiA aufmerksam zu machen. Alle Infos zum Event gibt es hier: https://www.facebook.com/events/648626158584315/

Liebe PiA-Engagierte,

hiermit wollen wir Euch auf den geplanten PiA-Protest am 4. November
2014 um 18:00 Uhr aufmerksam machen!
Wir hoffen wir auf rege Beteiligung in möglichst vielen Städten
Deutschlands.
Bereits zugesagt haben Bamberg (Gabelmann), Düsseldorf (Vor dem Haus der
Universität, Schadowplatz 14) und Trier (Am Kornmarkt).
Wir haben ein facebook-Event erstellt, auf dem wir weitere Städte und
genaue Ort bekannt geben werden:
https://www.facebook.com/events/648626158584315/ Ihr seid herzlichst
eingeladen, dort möglichst viele Leute hinzuzufügen.

Wenn ihr Fragen und/ oder Anregungen habt, wendet euch gern an Meret:
meret.seelbach@gmx.de
Kommt am 4. November und protestiert mit uns!

Organisiere auch etwas in Deiner Stadt und schicke Fotos davon an info@piapolitik.de

Fotoeindrücke Aktionsmonat Juni

Mehr Infos zu den laufenden Aktionen hier

Aktionsmonat startet!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

der Aktionsmonat Juni und ein heißer Sommer mit vielen Veranstaltungen, Aktionen und Diskussionen rund um die Ausbildungsreform startet! Wenn Du in Deiner Stadt auch eine Aktion organisieren möchtest, schreibe an Ariadne vom bvvp (sartorius-psychotherapie@t-online.de) und an info@piapolitik.de – wenn Du wissen willst, wo die nächsten Aktionen stattfinden, informiere Dich hier oder beim Facebook-Event. – Holt Euch kreative Ideen hier.

HAMBURG, MARBURG, MÜNSTER, TRIER, WÜRZBURG… für alle Aktionen hier klicken

Offener Brief & Stellungnahme zum Entwurf des Tarifautonomiestärkungsgesetzes (Mindestlohngesetz)

Download der Stellungnahme zum Entwurf des Tarifautonomiestärkungsgesetzes (PDF)

Berlin, 11.04.3014

Sehr geehrte Frau Bundesministerin Nahles, sehr geehrter Herr Albrecht, sehr geehrte Frau Kramme, sehr geehrte Damen und Herren im zuständigen Referat,

im Namen des PiA-Politik-Treffens – einem verbändeübergreifenden Zusammenschluss von Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten in Ausbildung (PiA), Neuapprobierten und Interessierten – möchten wir uns bei Ihnen dafür bedanken, dass Sie den gesetzlichen Mindestlohn so zügig auf die politische Agenda gesetzt haben. Wir verfolgen mit großem Interesse die Entwicklung zum Thema Mindestlohn und möchten zum vorliegenden Gesetzentwurf Stellung nehmen.

  • Das PiA-Politik-Treffen setzt sich für die Verbesserung der Qualität und Bedingungen der postgradualen Ausbildung zum Psychologischen Psychotherapeuten bzw. zum Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten ein. Es erhält ideelle und finanzielle Unterstützung durch nahezu alle wichtigen Fach- und Berufsverbände im Bereich der Psychotherapie.
  • PiA sind Psychologen oder Pädagogen mit akademischem Abschluss auf Master-Niveau, die mit wenig bis keiner Vergütung der praktischen Tätigkeit im Rahmen ihrer postgradualen Psychotherapeutenausbildung zu kämpfen haben. Sie arbeiten oft ohne Entgelt in Praktikumsverträgen obwohl ihnen eine tarifliche Entlohnung zusteht. Zwei kurze Videos zeigen anschaulich die Situation in Deutschland: www.piapolitik.de/video.

Das PiA-Politik-Treffen spricht sich ausdrücklich gegen die Ausklammerung von Auszubildenden mit bereits abgeschlossenem Studium aus dem Mindestlohn aus, da dies zu einer Degradierung der “praktischen Tätigkeit” im Sinne des Psychotherapeutengesetzes (PsychThG) hin zu einem “Praktikum” führen würde.

Wir bitten das Bundesministerium für Arbeit und Soziales um eine schriftliche Stellungnahme, in welcher Form Psychotherapeuten in Ausbildung von den gesetzlichen (Neu-)Regelungen über den Mindestlohn berücksichtigt werden.

Neben einer umfassenden Reform des PsychThG und angemessener tariflicher Entlohnung fordern wir damit auch an dieser Stelle die Beendigung und Lösung gesetzlicher Missstände und damit Einbezug von Psychotherapeuten in Ausbildung im aktuellen Gesetzentwurf in den Kreis der ArbeitnehmerInnen.

Wir freuen uns auf Ihre Antwort […].

Mit freundlichen Grüßen – i.A. des PiA-Politik-Treffens:
Ute Adam, Manuel Becker, Daniela Foohs, Benjamin Lemke, Norman Marko, Martina Reimitz, Ariadne Sartorius & Katharina Simons

Einladung zum 5. PiA-Politik-Treffen

Liebe PiA, liebe Interessierte!

5. PiA-Politik-Treffen

Sie sind herzlich zum 5. PiA-Politik-Treffen am 24.03.2014 um 9:00 Uhr in Berlin eingeladen. Anmeldungen werden bis zum 17.03.2014 erbeten per E-Mail an info@piapolitik.de erbeten.

–> Hier die Einladung als PDF

Aktion Straßentheater

Am Sonntag, den 23.03.2014 um 17:00h findet zudem das Vorbereitungstreffen für die Aktion Straßentheater statt, die wir am 24.03.2014 vorführen und erläutern werden. Das Vorbereitungstreffen findet in der bvvp Geschäftsstelle, Württembergische Str. 31, 10707 Berlin statt. Für die Vorbereitung dieser Aktion suchen wir unbedingt noch Unterstützung! Bitte meldet Euch, wenn Ihr Zeit habt und kommen möchtet, bei uns unter info@piapolitik.de.

Herzliche Grüße: Euer Organisationsteam

Offener Brief zur Reform des Psychotherapeutengesetztes (PsychThG) an die AG Gesundheit & Pflege

(Hier als PDF herunterladen)

Sehr geehrter Herr Spahn, sehr geehrte Frau Huml, sehr geehrter Herr Prof. Dr. Lauterbach, sehr geehrte Mitglieder der AG Gesundheit & Pflege,

im Namen des „PiA-Politik-Treffens“ – einem offenen und verbändeübergreifenden Forum von Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten in Ausbildung („PiA“), Neuapprobierten und Interessierten – möchten wir uns bei Ihnen dafür bedanken, dass Sie die Reform des Psychotherapeutengesetzes (PsychThG) auf die politische Agenda gesetzt haben. Wir hoffen, dass, aufgrund der Dringlichkeit, der Reform des PsychThG nun auch Priorität bei der Umsetzung gewährt wird.

Das PiA-Politik-Treffen ist ein regelmäßig stattfindendes Forum zur Verbesserung der Qualität und der Bedingungen der postgradualen Ausbildung zum Psychologischen Psychotherapeuten bzw. Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten. Das PiA-Politik-Treffen erhält sowohl ideelle als auch finanzielle Unterstützung nahezu aller wichtigen Fach- und Berufsverbände im Bereich der Psychotherapie (siehe: www.piapolitik.de/unterstuetzer).

Beim letzten und vierten Treffen am 23.09.2013 in Berlin durften wir Herrn Ministerialrat Suhr aus dem zuständigen Ausbildungsreferat des Bundesministeriums für Gesundheit und Herrn Dr. Klein-Heßling von der Bundespsychotherapeutenkammer begrüßen. Gemeinsam wurden Möglichkeiten einer Ausbildungsreform für Psychologische Psychotherapeuten und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten diskutiert. Wir freuten uns dabei besonders über die Offenheit und das Interesse, mit der uns Herr Suhr aus dem BMG begegnete.

Wir wünschen uns von Ihnen, bei der Reform des PsychThG mit einbezogen zu werden. Denn eine mögliche Reform betrifft vor allem uns als PiA. Die aktuelle Situation ist kaum mehr trag- und leistbar:

  • Wenig bis keine Vergütung der praktischen Tätigkeit in Krankenhäusern (z.B. in Versorgungskliniken der Psychiatrie) bei hohen selbst aufzubringenden Ausbildungskosten,
  • unklare Zugangsvoraussetzungen zur Ausbildung, u.a. durch die Bologna-Reform

…sind die wichtigsten Missstände, die mit einer Reform des Psychotherapeutengesetzes (PsychThG) behoben werden müssen.

PiA fordern diesbezüglich schon lange:

  • Angemessene Bezahlung der praktischen Tätigkeit
  • Masterniveau als Zugangsvoraussetzung zur Ausbildung

Sie können sich anhand zweier kurzer Videos (je ca. 2 min.) einen guten Eindruck von der Lage der Psychotherapeuten in Ausbildung machen: www.piapolitik.de/video.

Wir fordern Sie bezüglich der Reform des Psychotherapeutengesetzes (PsychThG) auf:

  • Setzen Sie die Reform in dieser Legislaturperiode um.
  • Beziehen Sie uns PiA in den Reformprozess mit ein und treten Sie mit uns in Dialog. Wir haben mit dem PiA-Politik-Treffen eine adäquate Plattform dafür geschaffen.
  • Erhalten Sie die Vielfalt der Therapieverfahren und der grundständigen Studiengänge der Psychologie und Pädagogik.
  • Achten Sie auf faire Ausbildungsbedingungen und beenden sie die, bereits gerichtlich festgestellte, sittenwidrige Behandlung von PiA in öffentlichen und privat geführten Krankenhäusern.
  • Erkennen Sie die Kompetenzen von PiA an und setzen Sie nationale und internationale Maßstäbe für die hohe Qualität von psychotherapeutischer Versorgung.

Für weitere Informationen stehen wir gerne persönlich, telefonisch oder schriftlich zur Verfügung. Darüber hinaus finden Sie die aktuellen Protokolle unserer Treffen auf www.piapolitik.de.

Wir bedanken uns für Ihr Interesse und verbleiben mit freundlichen Grüßen:

Robin Siegel (VPP im BDP), Ariadne Sartorius (bvvp), Norman Marko (DGAP), Ricarda Müller (IfP), Katharina Simons (PiA für gerechte Bedingungen!), Kerstin Sude (DPtV), Manuel Becker (PiA für gerechte Bedingungen!), Kathrin Linsler & Anna Eiling

Videospot: Reform des Psychotherapeutengesetzes JETZT

Wir freuen uns, heute den neuen PiA-Flashmob-Spot veröffentlichen zu können! Zum ersten Mal gezeigt wurde der Spot am 23. Deutschen Psychotherapeutentag in Kiel zu einer kleinen Vor-Premiere. Im Spot werden die diesjährigen Aktionen rund um den „Freeze-Flashmob“ unter dem Motto „Zeit, die Realität zu verändern!“ aufgegriffen und damit PiA, Kolleginnen und Kollegen, Politikerinnen und Politiker auf die notwendige Reform des Psychotherapeutengesetzes (PsychThG) aufmerksam gemacht. Entstanden ist die Idee zu einem zweiten, animierenden Spot auf dem vorletzten PiA-Politik-Treffen im Zusammenhang mit der bundesweiten Flashmob-Aktion. Insgesamt 27 Organisationen und Verbände haben den Spot finanziell und ideell unterstützt, dafür bedanken wir uns sehr herzlich. (Vollständige Liste der Unterstützer).

Flashmob gegen den Stillstand: Reform des
Psychotherapeutengesetztes JETZT!

 

Pressemitteilung hier herunterladen (PDF)

#Flashmob erfolgreich in 13 Städten bundesweit!

Bundesweit zeigten Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten in Ausbildung (PiA) ihre Unzufriedenheit mit einem Gesetz, dass seit 1999 still steht! Hunderte PiA „freezten“ in Berlin, Bielefeld, Braunschweig, Dresden, Frankfurt, Hamburg, Hannover, Konstanz, Münster, Oldenburg, Osnabrück, Trier &  Tübingen.

Erste Eindrücke vom Freeze:

 

Pressemitteilung: Bundesweiter Flashmob am 9. 9. 2013: „Stillstand seit 1999 – Reform jetzt!“

Berlin, 06.09.2013. Mit einem bundesweiten Freeze-Flashmob machen am 9. September 2013 um 19 Uhr die Psychotherapeuten in Ausbildung (PiA) auf ihre Ausbildungsmisere aufmerksam. In vielen deutschen Städten – Berlin, Bielefeld, Braunschweig, Dresden, Frankfurt/Main, Hamburg, Hannover, Münster, Oldenburg, Osnabrück, Trier, Tübingen – weitere kommen hinzu – werden sich die PiA und ihre Unterstützer/innen treffen und fünf Minuten in der Bewegung verharren.

Worum geht es? Im Jahr 1999 wurde das Psychotherapeutengesetz in Kraft gesetzt, das u.a. die Ausbildungsverordnungen von Psychologischen Psychotherapeuten und Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeuten beinhaltet. Seitdem wurde nichts weiterentwickelt oder angepasst. Unklar ist beispielsweise nach der Bologna-Reform, welcher Abschluss zum Zugang zur Psychotherapeutenausbildung berechtigt. Die Forderung der PiA: Zur Ausübung des eigenständigen Heilberufes und für den Erhalt der hohen Qualität muss das Master-Niveau die Grundlage bilden. Völlig ungeregelt ist auch die Vergütung der 1.800 Stunden der Praktischen Tätigkeit an den Kliniken während der Ausbildung. Die Spanne reicht derzeit von Null bis wenige hundert Euro im Monat, obwohl mit einem
akademischen Abschluss eigenverantwortlich gearbeitet wird.

Das alles wollen die PiA nicht länger hinnehmen und machen erneut auf die unhaltbare Situation aufmerksam.

Besonders angesichts der stetig steigenden Zahlen psychisch kranker Menschen und dem
dringenden Bedarf an gut ausgebildeten Psychotherapeuten sei es völlig unverständlich,
dass die Politik noch immer nicht zu eindeutigen und klaren Regelungen für die Ausbildung
und die Vergütung gekommen ist, betonen die PiA-Politik-Akteure Manuel Becker (PiA für
gerechte Bedingungen!), Peter Freytag (VPP/BDP), Ariane Heeper (DGPT), Ricarda Müller
(DFT), Ariadne Sartorius (bvvp), Katharina Simons, ehem. Röpcke (PiA für gerechte Bedingungen!) sowie Kerstin Sude (DPtV). Breite Unterstützung erhalten die PiA von den Psychotherapeutenverbänden, die seit Jahren ebenfalls diese Forderungen erheben.

Der Appell an die Politik lautet daher: Reform jetzt!

Flashmob – Der Protest lebt!

Flashmob auf Facebook: https://www.facebook.com/events/642159655798744/

13 AKTIONSSTÄDTE BUNDESWEIT (alphabetische Reihenfolge):

Liebe PiA, liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,

bald wird wieder gewählt, und damit werden auch alle politischen Vorhaben neu geschneidert. Wir wollen die Reform der Psychotherapie-Ausbildung auf der Agenda in den Koalitionsverträgen ganz oben sehen!

Um das zu forcieren, planen wir einen bundesweiten Freeze-Flashmob am 9.9.2013 um 19:00 Uhr unter dem Motto: „Stillstand seit 1999 – Reform jetzt!“

Damit ihr euch etwas mehr vorstellen könnt, hier ein Beispiel für einen  Freeze-Flashmob: http://youtu.be/jwMj3PJDxuo

Wir brauchen ganz viele Leute, die gleichzeitig (und in vielen Städten) 5 Minuten still stehen und dann so tun, als wäre nichts gewesen (was euch nicht davon abhalten soll, hinterher bei einem après-Flashmob zu feiern…).

Das ganze wird dokumentiert und ein Film daraus gemacht. Nehmt Eure Handy-Kameras mit und filmt fleißig!

HIER findet Ihr eine Anleitung zur Organisation des Ganzen. Macht mit, organisiert in Eurer Stadt einen Flashmob und meldet Euch unter Angabe einer Ansprechperson zur Koordination der Aktion per E-Mail bei Ariadne. Ein gemeinsamer Mail-Verteiler für die Organisatoren wird ebenfalls von Ariadne betreut.

Für etwaige Bild- und Tonaufnahmen, die während des Flashmobs von Passanten gemacht werden, empfehlen wir eine schriftliche Erklärung zur Verwendung der Aufnahmen. Eine Vorlage kann HIER heruntergeladen werden.

Aktuelle Infos dazu findet Ihr auch auf der PiA im Streik Facebook-Seite, www.pia-im-streik.de und hier!

Euer Aktions-Team!

  • Hilfe zur Vorbereitung zum Download: PDF
  • Flyer zum Download: PDF