Archiv des Autors: Orga-Team

Einladung zum 9. PiA-Politik-Treffen

Wann: 14.3.2016, 9:30h-17:30h

Wo: DGB-Haus,  Keithstr. 1/3, 10787 Berlin

Hier geht es zur Online-Anmeldung zum Treffen.

Wir brauchen Ergebnisse – PiA-Politik ist nicht egal!

Es ist uns nicht egal und es uns wurmt uns, wie es mit den zukünftigen Generationen der PP/KJP weitergeht, wenn jetzt nicht endlich die Reform der Psychotherapieausbildung kommt. Hierfür sind wir immer wieder auf die Straße gegangen (bspw. per Demos und Flashmob).

Nun soll sich endlich konkret etwas tun!

Wir möchten alle berufspolitisch Aktiven und Interessierten einladen, mit uns eine Aktion bzw. Aktionen vorzubereiten, die die beteiligten Akteure an ihr Versprechen erinnern, die Reform in dieser Legislaturperiode zu vollenden. Wie immer wird es viel Raum für berufspolitische Information, produktiven Austausch und die Weiterentwicklung gemeinsamer Positionen geben.
Highlights des Programms:

  • Vortrag von Herrn Dr. Dietrich Munz (Präsident der BPtK) „Aktivitäten der BPtK zur Ausbildungsreform – aktuelle Situation – Projekt Transition – Perspektiven“
  • Vorbereitung einer Aktion
Unsere Einladung als PDF.

Die Teilnahme ist kostenfrei.

Einladung zum 8. PiA-Politik-Treffen

Am 21.09.2015 ab 09:00 Uhr findet zum nunmehr achten mal das PiA-Politik-Treffen – unter dem Titel „Wie kann ein Approbationsstudium Psychotherapie gelingen?“ – statt. Auch dieses mal wird es wieder reichlich Gelegenheit geben für einen gemeinsamen Austausch und Diskussionen. Egal ob „alte Hasen“ oder „interessierte Neulinge“, hier ist jeder herzlich willkommen und gut aufgehoben, der Interesse für berufspolitische Themen mitbringt und/oder sich aktiv an der überverbandlichen Zusammmenarbeit auf PiA Ebene einbringen möchte.

Die Vorbereitungen der Zeitplanung und der Redner läuft noch und Ein Programm sowie ein genauer Zeitplan folgt in Kürze

Hier geht es zur Online-Anmeldung zum Treffen.

Die Teilnahme ist kostenfrei.

Bitte leiten Sie diese Einladung an berufspolitisch Interessierte und „PiA-Organisationen“ weiter.

Protokoll des 7. PiA-Politik-Treffens

Liebe PiA und Interessierte,

hier findet Ihr das Protokoll des letzten PiA-Politik-Treffens & hier Fotos und mehr Infos

Nach den spannenden Beiträgen durch unsere Referenten und intensiven Diskussionen in den Arbeitsgruppen und im Plenum wurden durch das 7. PiA-Politik-Treffen fünf Forderungen aufgestellt, die die Beteiligten an die Ausbildungsreform im Zeichen der Direktausbildung richten:

  1. Wir fordern einen klar definierten arbeits- und sozialrechtlichen Status für die Lernenden / Teilnehmerinnen und Teilnehmer in allen Phasen der Aus- und Weiterbildung, der auch die Vergütung unter Bezug auf das berufliche Qualifikationsniveau regelt.
  1. Wir fordern, dass die vier Grundorientierungen der Psychotherapie (verhaltenstherapeutisch, psychodynamisch, systemisch und humanistisch), gleichwertig und auf demselben fachlichen Niveau angeleitet, vermittelt und unterrichtet werden. Qualitativ hochwertige Lehre soll durch fachkundige Praktiker geschehen, welche in den jeweiligen Verfahren und für die jeweilige Altersgruppe praktizieren, über die sie lehren.
  1. Wir fordern, die jetzigen Standards (Stand 2015) für Supervision und Supervisoren in den jeweiligen Therapieverfahren auf alle Teile der Aus- und Weiterbildung auszuweiten, in denen Patientenkontakt stattfindet.
  1. Es sind bereits im Studium Selbsterfahrungsanteile / Selbstreflektionsanteile vorzusehen. In der Weiterbildung ist Selbsterfahrung mindestens im gleichen Umfang wie im Rahmen der aktuellen Standards (Stand 2015) vorzusehen. Dabei müssen verpflichtende Einzel- und Gruppenselbsterfahrungsanteile im angemessenen Umfang enthalten sein.
  1. Wir fordern einen hohen Anteil an Praxis, bereits im Studium, unter qualifizierter Anleitung.

Die Anforderungen sind das Ergebnis unserer kontinuierlichen verbändeübergreifenden Berufspolitik im Bereich der Ausbildung. Daher würden wir uns sehr freuen, wenn Sie diese mit in Ihre Diskussionen zur Ausgestaltung der basalen Direktausbildung aufnehmen!

Zudem wurde eine Transitions-AG zur Reform gebildet, in der die BuKo, die PsyFaKo und das PiA-Politik-Treffen zusammenarbeiten werden, um am Ball zu bleiben und die PiA-Interessen in den laufenden Gesetzgebungsprozess mit einzubringen. Geleitet wird diese AG von Anna Eiling (BuKo).

Wir bedanken uns herzlich für die finanziellen Hilfen aller Verbände, die uns unterstützen und das Treffen in dieser Form ermöglichen!

Einladung zum 7. PiA-Politik-Treffen

Am 23.3.2015 findet das das 7. PiA-Politik-Treffen statt, mit viel Raum für berufspolitische
Information, produktiven Austausch und die Weiterentwicklung gemeinsamer Positionen.

Beim letzten Deutschen Psychotherapeutentag (DPT) am 15. Nov. 2014 in München wurde
eine Richtungsentscheidung für die Reform der Psychotherapieausbildung getroffen. Diese
wird uns Prof. Dr. Rainer Richter, Präsident der Bundespsychotherapeutenkammer, in einem Vortrag erläutern sowie die weiteren aktuellen politischen Entwicklungen skizzieren.
Anschließend besteht die Möglichkeit zur Diskussion.

Daraufhin möchten wir unsere schon erarbeiteten Forderungen in Hinblick auf die „basale
Direktausbildung“ gemeinsam prüfen und weiterentwickeln. Um unsere Forderungen zu kommunizieren, wollen wir uns wieder verschiedene Aktionsformen ausdenken. Dabei suchen wir besonders die Zusammenarbeit mit den Studierenden zu stärken und haben deshalb die Psyfako eingeladen. Auf diese Weise wollen wir den Reformprozess aus Sicht der Studierenden, Neu-Approbierten und Psychotherapeutinnen in Ausbildung (PiA) begleiten.

Highlights des Programms:

  • Vorstellung der aktuellen Beschlusslage des DPT zur Ausbildungsreform durch Herrn Prof. Richter (BPtK) mit anschließender Diskussion
  • Bearbeitung der Anforderungen an eine „basale Direktausbildung“

Einladung und vorl. Programm als PDF herunterladen

Hier geht es zur Online-Anmeldung zum Treffen.

Die Teilnahme ist kostenfrei.

Bitte leiten Sie diese Einladung an berufspolitisch Interessierte und „PiA-Organisationen“ weiter.

Große Mehrheit votiert für Reform der Psychotherapeutenausbildung beim 25. Deutscher Psychotherapeutentag in München

Berlin, 17. November 2014. Mit einer klaren Zweidrittelmehrheit hat der 25. Deutsche Psychotherapeutentag (DPT) in München für eine Ausbildungsreform votiert, die eine Approbation nach einem wissenschaftlichen Hochschulstudium auf Masterniveau anstrebt (Direktausbildung). Anschließend daran soll eine Weiterbildung mit Schwerpunktsetzung in der Behandlung von Erwachsenen oder Kindern und Jugendlichen sowie in einem der wissenschaftlich anerkannten Verfahren erfolgen. Den gesamten Beschluss zur Reform der Psychotherapeutenausbildung finden Sie unter folgendem Link:

Weiterhin gab es Resolutionen zu weiteren Themen unter folgenden Links zu finden sind:

Weitere Links:

Bitte beachte, dass die beigefügten Dokumente/Links vorbehaltlich des Protokolls zum 25. DPT zu verstehen sind. Ein ausführlicher Bericht des 25. DPT auf der Seite der Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK).

Der 26. Deutsche Psychotherapeutentag (DPT) findet am 25. April 2015 in Berlin statt. Weitere Infos zum DPT und seinen Aufgaben finden sich unter: http://www.bptk.de/bptk/dpt.html.

Reaktion auf die Mindestlohn-Stellungnahme

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

nach dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) uns noch keine direkt Antwort auf unseren offenen Brief zugesendet hat, konnte mit Hilfe von MdB Brigitte Pothmer (Grüne) eine indirekte Antwort auf unsere Frage erreicht werden:

Der Fragetext der Abgeordneten im Wortlaut:

„[…] beabsichtigt die Bundesregierung, Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten in Ausbildung vom geplanten gesetzlichen Mindestlohn auszunehmen?“

Die Antwort des BMAS im Wortlaut:

„Nach dem Entwurf der Bundesregierung gilt das Mindestlohngesetz für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten in Ausbildung haben daher ab dem 1. Januar 2015 einen Anspruch auf eine Vergütung nach dem Mindestlohngesetz, wenn sie in einem Arbeitsverhältnis beschäftigt werden. Darüber hinaus sieht der Gesetzentwurf vor, dass Praktikantinnen und Praktikanten im Sinne des § 26 Berufsbildungsgesetz als Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Sinne des Mindestlohngesetzes gelten und damit einen Anspruch auf den Mindestlohn haben. Nach § 7 Psychotherapeutengesetz findet allerdings das Berufsbildungsgesetz auf die psychotherapeutische Ausbildung keine Anwendung. lm Übrigen stellt die Gesetzesbegründung klar, dass sog. Berufspraktika nicht vom Mindestlohn erfasst werden.“

Aktionsmonat startet!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

der Aktionsmonat Juni und ein heißer Sommer mit vielen Veranstaltungen, Aktionen und Diskussionen rund um die Ausbildungsreform startet! Wenn Du in Deiner Stadt auch eine Aktion organisieren möchtest, schreibe an Ariadne vom bvvp (sartorius-psychotherapie@t-online.de) und an info@piapolitik.de – wenn Du wissen willst, wo die nächsten Aktionen stattfinden, informiere Dich hier oder beim Facebook-Event. – Holt Euch kreative Ideen hier.

HAMBURG, MARBURG, MÜNSTER, TRIER, WÜRZBURG… für alle Aktionen hier klicken

Offener Brief & Stellungnahme zum Entwurf des Tarifautonomiestärkungsgesetzes (Mindestlohngesetz)

Download der Stellungnahme zum Entwurf des Tarifautonomiestärkungsgesetzes (PDF)

Berlin, 11.04.3014

Sehr geehrte Frau Bundesministerin Nahles, sehr geehrter Herr Albrecht, sehr geehrte Frau Kramme, sehr geehrte Damen und Herren im zuständigen Referat,

im Namen des PiA-Politik-Treffens – einem verbändeübergreifenden Zusammenschluss von Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten in Ausbildung (PiA), Neuapprobierten und Interessierten – möchten wir uns bei Ihnen dafür bedanken, dass Sie den gesetzlichen Mindestlohn so zügig auf die politische Agenda gesetzt haben. Wir verfolgen mit großem Interesse die Entwicklung zum Thema Mindestlohn und möchten zum vorliegenden Gesetzentwurf Stellung nehmen.

  • Das PiA-Politik-Treffen setzt sich für die Verbesserung der Qualität und Bedingungen der postgradualen Ausbildung zum Psychologischen Psychotherapeuten bzw. zum Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten ein. Es erhält ideelle und finanzielle Unterstützung durch nahezu alle wichtigen Fach- und Berufsverbände im Bereich der Psychotherapie.
  • PiA sind Psychologen oder Pädagogen mit akademischem Abschluss auf Master-Niveau, die mit wenig bis keiner Vergütung der praktischen Tätigkeit im Rahmen ihrer postgradualen Psychotherapeutenausbildung zu kämpfen haben. Sie arbeiten oft ohne Entgelt in Praktikumsverträgen obwohl ihnen eine tarifliche Entlohnung zusteht. Zwei kurze Videos zeigen anschaulich die Situation in Deutschland: www.piapolitik.de/video.

Das PiA-Politik-Treffen spricht sich ausdrücklich gegen die Ausklammerung von Auszubildenden mit bereits abgeschlossenem Studium aus dem Mindestlohn aus, da dies zu einer Degradierung der “praktischen Tätigkeit” im Sinne des Psychotherapeutengesetzes (PsychThG) hin zu einem “Praktikum” führen würde.

Wir bitten das Bundesministerium für Arbeit und Soziales um eine schriftliche Stellungnahme, in welcher Form Psychotherapeuten in Ausbildung von den gesetzlichen (Neu-)Regelungen über den Mindestlohn berücksichtigt werden.

Neben einer umfassenden Reform des PsychThG und angemessener tariflicher Entlohnung fordern wir damit auch an dieser Stelle die Beendigung und Lösung gesetzlicher Missstände und damit Einbezug von Psychotherapeuten in Ausbildung im aktuellen Gesetzentwurf in den Kreis der ArbeitnehmerInnen.

Wir freuen uns auf Ihre Antwort […].

Mit freundlichen Grüßen – i.A. des PiA-Politik-Treffens:
Ute Adam, Manuel Becker, Daniela Foohs, Benjamin Lemke, Norman Marko, Martina Reimitz, Ariadne Sartorius & Katharina Simons

PiA machen Politik!

Hier gibt es einen Eindruck vom letzten (5.) PiA-Politik-Treffen, um die Wartezeit bis zum Protokoll zu verkürzen [NACHTRAG: Hier geht es zum fertigen Protokoll]. Highlight war die Podiumsdiskussion mit MdB Ute Bertram (CDU) und Herbert Weisbrod-Frey (ver.di) zum Thema „Pauschalierende Entgelte Psychiatrie und Psychosomatik – PEPP“.

DSC_0096

Teilnehmerinnen und Teilnehmer des 5. PiA-Politik-Treffens in Berlin. DSC_0233_kleinHerbert Weisbrod-Frey (ver.di) & MdB Ute Bertram (CDU).

Pressemitteilung: Kampfbereitschaft junger Psychotherapeuten ungebrochen

5. PiA-Politik-Treffen

Kampfbereitschaft junger Psychotherapeuten ungebrochen

Berlin, 20. März 2014. Mit dem 5. PiA-Politik-Treffen am 24. März 2014 in den Räumen der Kassenärztlichen Vereinigung Berlin zeigt sich erneut die Kampfbereitschaft der Psychotherapeuten in Ausbildung, kurz PiA. Sie wollen nicht klaglos hinnehmen, dass immer noch keine eindeutigen Zugangsregelungen zum Beruf geschaffen wurden, die Null- bis Kaum-Honorierung ihrer Arbeit weiter anhält. Sie fordern, dass die Bundesregierung endlich die Reform der Ausbildung neu gesetzlich regelt. Das Masterniveau soll Zugangsvoraussetzung sein, geringere Abschlüsse werden als unzulänglich abgelehnt.

Rund 8.500 PiA befinden sich in den Kliniken in der Ausbildung. 1.800 Stunden sind dort während der Ausbildung zum Psychotherapeuten oder Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeuten abzuleisten. Ihre Forderung nach angemessener Vergütung wurde bisher nur teilweise erfüllt, noch immer gibt es Kliniken, die den Diplom-Psychologen und –Pädagogen mit abgeschlossenem akademischem Hochschulabschluss eine Art Praktikantenentschädigung statt einem regulären, nachvollziehbaren und vor allem tariflich geregelten Entgelt zahlen. Die PiA erbringen in den Kliniken vollwertige Leistungen in der Patientenversorgung, verantwortlich und überwiegend selbständig.

Bei dem 5. PiA-Politik-Treffen diskutieren die zukünftigen Psychotherapeuten mit Vertreter/innen der Politik und der Gewerkschaft ver.di. Das Mitglied im Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestages, Ute Bertram (CDU) und Herbert Weisbrod-Frey von ver.di, werden gemeinsam mit den PiA die Für und Wider der Ausbildungsreform und des neuen Pauschalierenden Entgeltsystems in Psychiatrie und Psychosomatik (PEPP) diskutieren.

Die Einführung der PEPP hat bereits in der Planungsphase zu erheblichen Widerständen fachübergreifend in den Kliniken geführt. Bei diesem Abrechnungssystem werden an Hand von einzelfallbezogenen Merkmalen Tagespauschalen gebildet, die mit zunehmender Dauer der Behandlung abgestaffelt werden (degressive Vergütung). Dadurch wird eine Verkürzung stationärer Behandlungen und Verschlechterung der Versorgung psychisch kranker Patienten befürchtet. Trotz der heftigen Kritik an diesem neuen Entgeltsystem wird es aber umgesetzt werden, so dass nun wichtig ist, auf die neuen Regelungen noch Einfluss zu nehmen. Bezogen auf die PiA muss deshalb auch in diesem Bereich darauf geachtet werden, dass für die PiA eine tarifliche Regelung aufgenommen wird.

„Wir werden auch weiterhin unsere Belange auf politischer Ebene einfordern“, betont das verbändeübergreifende Team der PiA. „Wir wollen gerecht bezahlt werden, wir fordern eindeutige Zugangsvoraussetzungen, und wir wollen ausreichende Mittel im System zur sachgerechten Versorgung unserer Patienten. Hierfür fordern wir eine zeitnahe Umsetzung.“

Die PiA freuen sich über Presse- und Medienvertreter/innen, die am 24. März 2014 ab 9:30 Uhr bis 17:30 Uhr zum 5. PiA-Politik-Treffen in die KV kommen.

Sie sind herzlich eingeladen! (Infos zur Anfahrt)

Pressemitteilung als PDF herunterladen